Epirus
heißt eigentlich diese Gebirgslandschaft im Nordwesten
Griechenlands, heute mit der Bezirkshauptstadt Ioannina.
Die zahlreichen Auseinandersetzungen in der bewegten Vergangenheit
mit den Makedonen, den Römern, den Serben oder Osmanen
sowie in der jüngeren Vergangenheit mit den Albanern
und nicht zuletzt mit den deutschen Besatzern haben überall
Spuren hinterlassen.
Der nordwestliche Verwaltungsbezirk Griechenlands auch heute
noch den Namen Epirus. Das Gebiet wird überwiegend
landwirtschaftlich genutzt. Es werden Weizen und andere
Getreidesorten, Oliven, Obst, Gemüse und Tabak angebaut
und Viehzucht (vor allem Schafe und Ziegen) betrieben. Aus
dieser Region kommen vorzügliche Käsesorten. Wirtschaftliches
Zentrum ist die Bezirkshauptstadt Ioannina. Dort wird u.a.
auch Gold- und Silberschmuck hergestellt.