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copyright Leo Rose 2007

Landschaft, Tiere und Pflanzen entdecken im Pangeon-Gebirge

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natürliches Moorbad

Ganz nah bei der Ausgrabungsstätte Philippi liegt dieses uralte Moorbad. Schon Alexander der Große hat hier gebadet und auch Philipp, sein Vater. Sehr viel anders wird es wohl zu jener Zeit auch nicht ausgesehen haben.

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Das Ganze kostet fast nichts: Die Eintrittspreise in 2004 für das Moorbad lagen unter 5 Euro pro Person. Eine Massage ist ebenfalls erschwinglich. Sind Sie auch im Ausland krankenversichert, können Sie nach Rücksprache mit Ihrer Krankenkasse den verauslagten Betrag evtl. zurückerhalten.

Das Moorbad ist vom 01.06. bis zum 15.10. eines jeden Jahres geöffnet.

Am Rande eines natürlichen Moorteiches steht ein flaches Gebäude. Hier sind - getrennt nach Männern und Frauen - Umkleideräume und Duschen untergebracht. Auch ein Arzt ist in einem Nebenraum anwesend und kann bei Bedarf gerufen werden.

Der Teich ist ebenfalls in der Mitte geteilt, eine Sichtblende schützt vor neugierigen Blicken.

Nach dem Auskleiden wird geduscht. Eine Treppe mit einem Seil als Geh-Hilfe führt in den Teich hinein. Dort bleibt man längstens 45 Minuten. Der warme Schlamm ist eine Wohltat für Körper, Haut und Seele, egal, ob Sie krank sind oder gesund. Sie sollten Vorsorge treffen, dass Sie nach dem Baden eine Ausruhgelegenheit vorfinden (Hotel Yannis, Luftmatratze oder einfach eine Decke auf der Wiese), denn so ein Bad macht sehr müde. Sind die 45 Minuten um, wird die ganze Gruppe herausgerufen, man duscht gemeinschaftlich und schlendert nach draußen, wo schon die nächste Gruppe auf Einlaß wartet.

Auf Wunsch können Sie sich jetzt für wenig Geld massieren lassen, dann ist die Erholung wirklich perfekt.

Um es noch einmal ganz deutlich zu sagen: Sie sollten hier keinesfalls besondere Ansprüche haben. Nichts von dem, was Sie hier sehen, ist so wie in Deutschland in einer vergleichbaren Einrichtung. Dafür genießen Sie aber den altertümlichen Charme einer historischen Anlage, hören beim Baden die Grillen zirpen und blicken auf die gleichen Berge, die schon Alexander der Große ca. 2370 Jahre vor Ihnen gesehen hat.

Das übrige Ambiente mutet eher etwas orientalischer an: auf dem Gelände des Moorbad befinden sich außer dem Verwaltungsgebäude, den Sanitäranlagen und einer Cafeteria auch zahlreiche ausgediente Wohnwagen, die gegen ein geringes Entgelt an jene Griechen vermietet werden, die von weither kommen und sich den Aufenthalt in einem Hotel nicht leisten können.