Chalkidiki
Die Halbinsel mit den 3 langgestreckten
Fingern (Kassandra, Sithonia und Athos, von links nach rechts
bzw. von Westen nach Osten) lässt sich besonders attraktiv
mit dem Auto erobern. Unzählige Buchten, unberührte Strände
und eine üppige Natur, die oft bis an die Strände reicht,
lädt den Urlauber zum Verweilen ein.
Besonders bekannt ist hier
die Republik Athos, ein eigenständiger Kirchenstaat wie
der Vatikan, der etwa ab der kleinen Stadt Ouranopoulos
beginnt und Frauen keinen Zutritt gewährt. Männer dürfen
die Grenze mit Visum zu einer Besichtigungstour (auch per
Boot) passieren. Kassandra ist der am meisten touristisch
erschlossene Finger. Hier finden Sie eine Vielzahl von Tavernen
und Unterhaltungsmöglichkeiten. Sithonia bietet - wie PETROS
findet - von allen 3 Fingern die angenehmste Mischung an
Ruhe, üppiger, grüner Landschaft, gepflegten Unterkünften
und der typischen mazedonischen Gastfreundschaft.
Thassos
Thassos ist die nördlichste der griechischen
Inseln und der Hafen- und Provinz-Hauptstadt Kavala vorgelagert.
Thassos ist unglaublich grün, ein Meer von Kiefern, Pinien,
Kastanien, Tannen, Eichen und Zedern bedeckt große Teile
der Insel. In der fruchtbaren Erde gedeiht auch vorzüglicher
Wein: schon Dionysos, der Gott des Weins, soll den Wein
von Thassos wegen seines Aromas besonders gelobt haben.
Es gibt zahlreiche antike Funde zu bestaunen, die aus der
Zeit stammen, in der Thassos nicht nur wegen seines fruchtbaren
Bodens, sondern vor allem wegen seiner reichen Vorräte an
Edelmetallen, Marmor und Holz zu Ruhm und Reichtum gelangte.
Die Insel ist außerordentlich gut geeignet für Ruhe und
Erholung suchende Urlauber.
Festland
Das nordöstliche Festland ist
durch große und fruchtbare landwirtschaftliche Flächen
geprägt. Mehrere Gebirgszüge durchziehen das Land.
Vor gar nicht langer Zeit herrschte hier große Armut,
es gab kaum Arbeit. Viele Bauern verdienten ihr Geld mit
dem Anbau von Tabak - die besten Tabake der Welt kommen
von hier. Sie werden meist von amerikanischen Firmen aufgekauft.
Man verwendet sie als Veredelungstabake. Diese Arbeit war
sehr hart, oft wurde die Ernte durch falsches Wetter oder
Schädlinge unbrauchbar und damit das Einkommen für
ein ganzes Jahr vernichtet. Sehr viele Menschen haben in
den 60er und 70er Jahren ihre Heimat verlassen, um im Ausland
Geld zu verdienen. Deutschland - vor allem der Stuttgarter
Raum - war eines der beliebtesten Ziele. Dies erklärt
auch, warum Sie hier in den Orten und auf den Märkten
vielen deutsch sprechenden Griechen begegnen - sie erinnern
sich meist sehr gern an ihre Zeit in Deutschland und sprechen
gern darüber.
Heute ist das Bild der Gegend
ein anderes. Viele Griechen sind im Ausland zu Erspartem
gekommen und haben nach ihrer Rückkehr dieses Geld
in ihrer Heimat investiert. Ganze Ortschaften mit hübschen
und gepflegten neuen Häusern sind entstanden, während
einige Dörfer in den Bergen völlig leerstehen.
An den schönen Sandstränden gibt es zahlreiche
Lokale und sonstige Unterhaltung - aber es gibt auch nahezu
unberührte Strände mit langen, weißen Sandstränden.
Idyllisch gelegene Klöster, archäologische Ausgrabungsstätten,
ein uraltes, aber intaktes Moorbad und eine Tropfsteinhöhle
und natürlich die lebhaften Provinzhauptstädte
Kavala, Drama, Serres und Xanthi runden das Angebot ab.
Sehr interessant und wunderschön gelegen ist auch das
Pangeon-Gebirge. Wenn Sie Informationen hierüber wünschen,
gehen Sie bitte eine Seite zurück (unten).
Pangeon-Gebirge
Weitgehend unbekannt geblieben ist bisher das Pangeon-Gebirge,
dass sich etwa zwischen dem Strimon-Fluß (westlich)
und der Provinzhauptstadt Kavala (östlich) - fast parallel
zur Küste - im Nordosten Griechenlands erstreckt. Es
ist dünn besiedelt und nur wenige Straßen erschließen
das Gebiet. Einige Bereiche des Gebirges können nur
zu Fuß oder mit einem geländegängigen Fahrzeug
erreicht werden. Industrie gibt es nicht, die Menschen leben
von der Landwirtschaft: Tabak, Wein, Oliven, Früchte,
Tomaten etc. In schneereichen
Wintern kann oben auf dem Pangeon auch Ski gelaufen werden
(Langlauf).